Let me be mad...... ...mit über 250 Sorten Absinth
Let me be mad.........mit über 250 Sorten Absinth

Silke Gerfen

Vita

1969             geboren in Freiburg 

1987-1990    Ausbildung zur Textilveredlerin

1990-1999    Beschäftigung mit Malerei nebenberuflich;

                     mehrere längere Auslandsaufenthalte in den USA und Australien

1999-2005    Familiengründung und Elternzeit

2003-2010    künstlerische Ausbildung in Grund-und Aufbaukursen für Malerei

2006             erste Ausstellungsbeteiligungen in Freiburg

seit 2008       regelmäßige Teilnahme an Ateliertreffs zum Austausch mit anderen Künstlern

seit 2012       freischaffend tätig 

2013              nominiert für den HEISE-Kunstpreis 2013, Thema „Heimat“

 

 Mitglied im Kunstverein Zeitkunst Baden-Baden und im Kunstverein Kitz-Art Kitzbühel

Schon seit ich denken kann, liebe ich das Malen und Zeichnen. Auf Anraten der Familie habe ich mich als junger Mensch dennoch gegen ein Kunststudium entschieden. Kunst wäre brotlos, hieß es. Stattdessen machte ich eine Ausbildung zur Textilveredlerin, da hatte ich wenigstens mit Farben zu tun und lernte das Farbensehen und -mischen von Grund auf.

In meiner Elternzeit wurde das Malen ein wichtiger Ausgleich für mich. Wie malt man eine Tomate, ohne dass die hellen Lichtreflexe rosa werden? Unter anderem diese Frage und der Wunsch nach professioneller Kritik veranlassten mich im Jahr 2003 dazu, langjährige Grund -und Aufbaukurse für Malerei zu besuchen.

Dort lernte ich viele verschiedene Kunstrichtungen und Maltechniken kennen. Malen mit Acrylfarben oder Pigmenten, Farbauftrag mit Pinsel, Spachtel oder Schwamm. Und ganz wichtig, das richtige Sehen, durch Abmalen von Vorlagen und ganz viel üben.

Irgendwann wollte ich nicht mehr nur abmalen, es langweilte mich. Das Ziel, es so gut wie möglich hinzukriegen, genügte mir nicht mehr, war es doch nichts Eigenes. So kam ich erst zu ganz vereinfachten runden Formen, es folgten eckige und irgendwann eine Kombination aus beiden. Meine Vorliebe für geometrische Formen kam zum Vorschein.

Mein Hauptmotiv ist der Mensch. Ihn in Formen zu pressen, zu zersplittern, zu zerlegen oder wie in Streifen geschnitten und dann verschoben auf die Leinwand zu bringen, das finde ich spannend. Flächen auszuarbeiten, einzelne Bildelemente hervorzuheben, zu malen wie eine Collage oder die Realität aufzuheben, das ist eine Herausforderung für mich, die mich heute fast täglich zur Farbe greifen lässt.

Im Jahr 2012 gab ich meinen Beruf auf, um mich ganz der Malerei zu widmen.

Seitdem habe ich an Ausstellungen in Deutschland, Frankreich, Österreich und der Schweiz teilgenommen wie zum Beispiel der QuadriART in Berlin, der ART Innsbruck oder der ARTS19 in Paris, zu der ich 2015 bei den Endinger Kunsttagen ausgewählt wurde.

2013 wurde ich für den HEISE-Kunstpreis nominiert, 2016 wurde eine meiner Arbeiten für ein Kunstprojekt in der Schweiz ausgewählt

 

 

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© Frank Herrmann