Französisches Trinkritual (historisch belegbare Tradition)
In Frankreich füllt man das Absinthglas mit 2 bis 4 cl Absinth und bestückt den Absinthlöffel mit ein bis zwei Zuckerwürfeln. Anschließend wird kaltes Wasser sehr langsam über den Zucker bis zu einem Mischungsverhältnis 1:3 - 1:5 geschüttet, oder besser noch geträufelt um eine Trübung zu erzielen. Früher wurden dazu Absinthfontänen oder Brouillen-Sets benutzt, die heutzutage sich immer mehr größerer Beliebtheit erfreuen.
Absinthfontäne: Zucker wird durch einen feinen Strahl aufgelöst.
Brouille: Glasaufsatz mit kleinem Loch, es wird ohne Absinthlöffel benutzt.
Schweizer Trinkweise
Zu dieser Trinkweise bleibt nicht viel zu sagen, wird sie wohl die Einfachste sein. Ein mit 2-4cl. Absinth gefülltes Absinthglas wird mit kalten Wasser vermengt und so getrunken. Soll doch der in der Schweiz getrunkene Absinth nicht so Bitter sein wie der Französische.
Böhmisches Ritual (auch Feuer Ritual genannt)
Tschechische Absinthproduzenten haben das noch junge Ritual 1990 entwickelt, um den Genuss des Getränks attraktiver zu gestalten. So wie im französischen Ritual wird er hier ebenfalls mit Zucker getrunken; wobei hier der Zucker mit Absinth getränkt und angezündet wird. Karamellisiert der Zucker wird die Flamme gelöscht und der Zucker in den Absinth gegeben. Nach belieben kann mit kalten Wasser im Verhältnis 1:3 - 1:5 aufgefüllt werden.
Pfeifen Ritual
Ein ganz anderes Ritual, ebenfalls böhmischer Abstammung ist das Pfeifen Ritual. Benötigt wird eine Glas Pfeife, ähnlich einer Wasserpfeife. So gefüllt mit Absinth und Eiswürfeln wird an den integrierten Glasstrohhalm gesaugt und gesaugt. Bei genügend Druck schießt der Absinth in den Mund und... probiert es mal aus. (Zwinker)
Berühmte Absinthgenießer
Ernest Hemingway, Edgar Allan Poe, Édouard Manets, Charles Baudelaire, Camille Pissarro, Alfred Sisley, Henri Toulouse-Lautrec, Vincent van Gogh,




















